Zentrum Astarte • die Mitwirkenden • Ilse Rebel

Dipl. Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (HPG),
tätig in eigener Praxis in Köln und in der Eifel.

Ausbildung:

  • In klientzentrierter GesprächsfĂĽhrung bei der GwG. 
  • In Familientherapie am Institut Weinheim.
  • In Bioenergetischer Analyse am Norddeutschen Institut fĂĽr Bioenergetische Analyse.
  • In Musik-, Körper- und Trancetherapie bei Dr. Wolfgang Strobel.
  • Weiterbildung in schamanischem Heilen bei Dr. Wolfgang Strobel.
  • Ausbildung in Transpersonaler Psychotherapie und Holotropen Atmen nach Stanislaf Grof bei Dr. Sylvester Walch.
  • Visionssucheleiterin nach der School of lost Borders
  • Zertifizierte Qigonglehrerin am TCM-Institut in Köln bei Prof.Dr. Wenjun Zhu
  • Zertifizierte Ausbildung in TRE-Trauma Releasing Exercises nach David Berceli

Zu meiner Person

Meine ersten fĂĽnf Lebensjahre verbrachte ich auf dem Lande. Ich spielte gern mit Gegenständen aus Wald, Wiese und Flur. Meine Puppenstube am FuĂźe eines Baumes hatte ich selbst aus Moos, Gehölz, Eicheln, usw. gebaut. Ich fĂĽhlte mich sehr angezogen von der Ruhe und Stille: Hier konnte ich einfach SEIN. Da es keine gleichaltrigen Kinder zum Spielen gab, war ich viel allein – mit mir, mit der Natur und mit unseren Hasen im Stall.   

Schule, Studium, Beruf und meine eigene Familie setzten diesem ländlich-idyllischen Lebensabschnitt ein Ende und haben die nächsten Jahrzehnte bestimmt. Nach dem Studium absolvierte ich mein Anerkennungsjahr in einem Kinderheim. AnschlieĂźend ĂĽbernahm ich die Leitung einer Kindertagseinrichtung im sozialen Brennpunkt. Aus privaten GrĂĽnden zog ich  nach Holland und baute dort in Zusammenarbeit mit Ă„rzten einen Beratungsdienst fĂĽr Rekruten bei der kath. Militärseelsorge auf. Nach meiner RĂĽckkehr konnte ich die Arbeit im sozialen Brennpunkt als Psychotherapeutin in einer Familienberatungsstelle wieder aufnehmen. Da mein langersehntes Kind nun doch noch kam, setzte ich meine Arbeit als pädagogische Leiterin und Betreuerin eines Fachoberschulreifelehrganges an der Volkshochschule erst nach einer Pause fort. Ehrenamtlich war ich beim Kinderschutzbund in der Telefonischen Krisenbereitschaft beschäftigt mit dem Schwerpunkt Kindesmisshandlung und sexueller Missbrauch. Nach meiner Tätigkeit an der Volkshochschule wechselte ich zur Jugendhilfe Köln e.V., wo es um die Betreuung langzeitarbeitsloser junger Erwachsener und deren Eingliederung in die Arbeitswelt ging. Seit 1996 bin ich freiberuflich als körperorientierte Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig.   

Meine Beschäftigung in diesen verschiedenen Tätigkeitsbereichen brachte viele Herausforderungen und wichtige Erfahrungen mit sich. Gerade die Arbeit mit den Menschen im sozialen Brennpunkt war meine wichtigste berufliche Erfahrung. Während meines Studiums setzte ich mich nie mit dem Thema ‚Randgruppen’ auseinander. Meine eigenen Ă„ngste und Bewertungen (ich bin nicht stark genug, habe keine Erfahrung, bin zu behĂĽtet aufgewachsen …) hielten mich davon ab. Und siehe da – genau dieser Bereich war mein erstes Aufgabengebiet. Es war eine Arbeit voller Tiefe, Freude, SpaĂź, gegenseitigem Respekt und Achtung. Hier habe ich bewusst und hautnah erlebt, was es heiĂźt, mit Wertschätzung präsent zu sein. Diese Arbeit war einer der wichtigsten Grundsteine fĂĽr meine therapeutische Tätigkeit. All mein berufliches Tun half mir auch immer in meiner eigenen Entwicklung weiter: auf dem Weg zu mir selbst und meiner inneren Wahrheit. Dieser Weg wurde durch die Ent-deckung meiner eigenen Spiritualität vertieft. 1999 besuchte ich ein fachliches Seminar fĂĽr körperorientiertes therapeutisches Arbeiten bei FrĂĽhgestörten, wo ich einen authentischen  Zugang zu meinem wahren Wesen bekam und eine starke Verbindung zu meinem Herzen erfuhr. Ich erlebte mich eins mit allem. Im selben Jahr erkrankte meine Tochter schwer und ich machte intensive Prozesse des Loslassens durch. Meine Tochter lebt, und sie ist glĂĽcklich.      

Im Jahr 2000 lernte ich die Rituale der SchwitzhĂĽtte kennen. Drei Jahre danach ging ich nach der Lakotatradition auf Visionssuche, wodurch ich tiefe essenzielle Erfahrungen durchleben durfte. Durch mein Eintauchen in die Spiritualität wurden auch die transpersonale Psychologie und der Schamanismus bewusster in mein Leben integriert. Vieles davon habe ich schon immer gelebt, rein intuitiv aus meinem Inneren heraus.   

Im Ăśbrigen fahre ich sehr gern Ski und gehe mit meinem Hund kreuz und quer durch den Wald spazieren, wobei ich mich viel lieber spontan nach meinem GefĂĽhl orientiere, als einem vorgegebenen Weg zu folgen. Es sei denn, es ist mein innerer.