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Das Grundstück des Zentrums umfasst 2,6 ha Land, das sind neben dem Wirtschaftsgebäude und der Scheune Heuwiese, Pferdeweide mit Stallung und eine große Gartenwiese mit einigen alten Obstbäumen, Sträuchern und Blumenbeeten. Es ist ein Land, welches die Natur schützend Mensch und Tier dienen kann. Hat man erst einmal eine Weile an diesem Platz verbracht, so spürt man: hier schenkt uns die Erde großen Reichtum. Es ist verlockend, diese Erde zu kultivieren –das bedeutet vom Wortsinn her sowohl pflegen wie auch verehren-. Was man unwillkürlich tut, ist Wahrnehmen und Beobachten: Schauen, was früher schon entstanden ist, nach der Beschaffenheit des Bodens fragen, nach Wind und Wetter, nach Wachstumsprozessen der Pflanzen, das Zusammenspiel von Himmel und Erde, von Mensch, Pflanze und Tier erkunden.
Die Heuwiese wird nicht gedüngt, um möglichst vielen einheimischen Blumen und Kräutern Raum zu geben und Insekten und Bienen ihre Lebensgrundlage zu erhalten. Die Kräuterbeete unterstützen dieses Anliegen.
Der Mist der Pferde wird zu Mieten angehäuft und schließlich mit grobem Unkraut gemischt, umgesetzt, genügend lange gelagert und als vollwertiger Kompost den Beeten zugefügt. Auch Garten- und Küchenabfälle dienen dem Wiederaufbau der Erde. In allen Bereichen wird die EM (Effektiven Mikroorganismen)-Technologie genutzt. Ob als Nahrungsergänzungsmittel für die Pferde, zur hygienischen Reinigung, zur Verhinderung von Schimmel und Fäulnis oder zur Belebung der Bodenbakterien. Neben der EM-Praxis werden noch weitere Gartenkonzepte genutzt:
Die Ratschläge des Maria-Thun-Kalenders, das ist die Einbeziehung kosmischer Rhythmen, Kompost-Impfpräparate der Abtei Fulda, wechselnde Fruchtfolge unter Berücksichtigung der Permakultur und nicht zuletzt die Weisheit des Pflanzenlehrers Wolf-Dieter Storl.
Jeder kann reichliche Möglichkeiten nutzen, die Naturprozesse kennen zu lernen., sie in der Wechselwirkung von Pflanzen, Tieren und Menschen kulturschaffend zu lenken und harmonisch zu entwickeln, um in Schönheit Leben spendende Nahrung zu gewinnen. Die Mit-Gestaltenden finden schließlich selbst auch in eine Lebensgestaltung, in der wir uns wieder eng mit dem lebendigen Kosmos verbinden, uns selbst als Teil der Natur erleben und gleichzeitig im Geist des Zentrums arbeiten.
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