Transpersonale Psychologie • holotropes Atmen

Holotropes Atmen ist eine intensive Atemtechnik, die von Stanislav Grof mit seiner Frau Christina entwickelt wurde. Er prägte den Begriff "holotrop" (auf Ganzheit ausgerichtet), welcher vom griechischen holos "ganz" und trepein "sich richten auf" oder "sich begeben" hergeleitet wird.

Das heißt, das Ziel ist es, die personale Ebene zu öffnen, tiefer in die Wesensbereiche des Menschen vorzudringen, damit eine Integration bislang unzureichender Persönlichkeitsanteile erreicht werden kann. Dadurch wird eine Hinbewegung auf Ganzheit ermöglicht. Man kann in Erfahrungsbereiche eintreten, die dem Bewusstsein im Allgemeinen nicht zugänglich sind.

Sylvester Walch schreibt: "Das holotrope Atmen bringt die holotrope Gestalt eines psychischen Problems in den Vordergrund, damit biographische, perinatale, transbiographische und transpersonale Aspekte gleichwertig behandelt werden können."

Naturvölker und Schamanen setzten und setzen veränderte Bewusstseinzustände für Heilrituale ein, damit Wachstum und Heilung geschehen konnte und kann.