Transpersonale Psychologie

Die Wurzeln für die Transpersonale Psychologie wurden in den 60er Jahren in den USA von Maslow, Sutich und Stanislav Grof geprägt.

Die Transpersonale Psychotherapie entwickelte sich in den 80er und 90er Jahren. Sie bezieht die spirituelle Dimension der menschlichen Psyche mit ein, ohne sich auf eine bestimmte Religionsform festzulegen (Grof).

Unsere Persönlichkeit, die wir aufgrund unserer üblichen Erfahrungen kennen, stellt ein unvollständiges Bild unserer Innenwelt dar, da sie nicht im Kontakt mit dem wahren Sein ist. Psychische Prozesse und Beobachtungen sind notwendiger Teil der inneren Arbeit der Transformation. Doch wenn diese Transformation wirklich eine spirituelle sein soll, benötigen wir den Zugang zur Dimension des Seins. Unser Ich-Gefühl verändert sich, wenn es sein essenzielles Wesen verwirklicht. Durch die spirituelle Atmosphäre wird bezeugt, dass wir einem größeren Ganzen angehören. Die inneren Räume öffnen sich, das innere Geschehen übernimmt die Führung und nicht das kognitive. Entwicklung und Bewusstheit finden auf personaler und transpersonaler Ebene statt.

Zu den therapeutischen Ansätzen zählen körperorientierte Psychotherapie, holotropes Atmen, meditative Elemente und andere spirituelle Techniken.