Seminare • Schwitzhütte

Die Schwitzhüttenzeremonie ist eine der ältesten der Welt. Es ist ein Zusammensein mit der Natur, eine Rückkehr zu den Quellen der Urkräfte in uns. Das Schwitzhüttenritual ist ein Gebets- und Reinigungsritual. Der Eingang ist so niedrig, dass man in gebückter Haltung hineinkriechen muss. Dies hat den tieferen Sinn, in Demut zur Mutter Erde zu kommen und nicht mit Hochmut. Wir befinden uns im Bauch unserer Mutter Erde und sind verbunden mit den vier Elementen Wasser (aufgießen der Steine), Feuer (erhitzen der Steine), Luft (Atem des Lebens) und Erde (auf der wir sitzen).

Dieses uralte Ritual gab es bei vielen schamanischen Völkern der Welt. Der Schamanismus lehrt uns, dass alles Existierende einen Geist hat. Wir sind mit der Erde und allen lebenden Organismen durch ein geistiges Netz verknüpft. Das Ritual wird in keiner bestimmten Tradition durchgeführt. Gelernt habe ich die Lakotatradition und ehre sie. Mir ist es ein Anliegen, die Verbindung zu allem zu unterstützen, zur Heilung von Mutter Erde beizutragen und mit Achtsamkeit für die Natur da zu sein, denn ich bin ein Teil von ihr. Nach der indianischen Lehre sind wir alle miteinander verwandt (Mitakuye oyasin).